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Holbein Hans d.
J., 1497/98-1543
Maler, geboren Winter 1497/98 Augsburg, ab 1520
von Basel, nach der Ausbildung in der Werkstatt
seines Vaters, arbeitete er ab 1515 zusammen mit
seinem Bruder in Basel, 1516 malte er Porträts
von Jakob Meyer zum Hasen und dessen Frau Dorothea
Kannengiesser. 1517-19 dekorierte er, wahrscheinlich
mit seinem Vater, das Haus des Jakob von Hertenstein
in Luzern. Nach seiner Rückkehr nach Basel,
wurde er 1519 in die dortige Malerzunft Zum Himmel
aufgenommen und fertigte ein Porträt von Bonifacius
Amerbach an. 1521 erhielt Holbein den Auftrag, den
Grossratssaal im Basler Rathaus mit Fresken auszumalen.
1526 reiste er nach London und fand dort dank Erasmus'
Empfehlungsschreiben die Unterstützung von
William Warham, Erzbischof von Canterbury, und Thomas
Morus. Spätestens 1536 war Holbein Hofmaler
Heinrichs VIII., den er mehrmals darstellte. Ausserdem
porträtierte er für diesen während
einer Reise nach Brüssel, Joinville und Nancy,
mit einem letzten Abstecher nach Basel, drei Heiratskandidatinnen.
Wenige Monate vor seinem Tod fertigte er das einzige
erhaltene Selbstbildnis an. Gestorben vor dem 29.11.1543
London (vermutlich an der Pest). Quelle
Hans Holbein dder Jüngere, von O. Bätschmann
2010
Bild: Selbstbildnis aus dem Kunstmuseum Basel |