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Bachmann Franz Niklaus
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Bachmann Franz Niklaus, 1740-1831

Nach der Ausbildung am Jesuitenkollegium in Feldkirch und am Nazarenerinstitut in Rom trat Bachmann 1756 in französische Solddienste. 1759 Kommandant einer eigenen Kompanie, 1779 Oberst. 1815 wählte die Tagsatzung ihn zum Oberbefehlshaber der eidgenössischen Truppen. Als erster schweizerische Militärführer wich Bachmann von der kordonartigen Grenzaufstellung ab, indem er mit der Armee eine zentrale Bereitschaftsstellung zwischen dem Neuenburgersee, Solothurn und Aarberg bezog. An dieses Konzept knüpfte der spätere Reduit-Gedanke an. Zur Sicherung der Grenzen drang er als letzter Schweizer Heerführer, in fremdes Hoheitsgebiet ein. Auch gab er, mit seiner Forderung nach einer neuen Landeskarte, einen wichtigen Impuls zum Kartenwerk Henri Dufours.

Quelle
Die Neue Schweiz in Bilder - von 1798 bis zur Gegenwart, von E. A. Gessler, 1935.


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