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Schloss Weinfelden
nach J. B. Bullinger
Das Schloss bestand schon 1180 und fiel damals als
erlidigtes Lehen an den Reichsvogt, den Grafen von
Kyburg, der nun dem Domkapitel zu Konstanz die Hälfte
des dritten Teils der Burg schenkte. Diese Teilung
der Besitzrechte war in der Folge für den Eigentümer
eine schwere Hemmung. 1260-1339 waren die Herren
von Weinfelden Besitzer der Burg. Dann kam diese
an die Freiherren von Bussnang, die sie 1435 aus
ökonomischer Bedrängnis verkauften. Von
nun an wechselte sie häufg den Besitzer, um
1614 um die Summe von 131'000 Gulden zusammen mit
den Herrschaften Weinfelden und Bussnang an Zürich
zu kommen, in dessen Besitz sie bis 1798 verblieb.
Quelle
Die mittelalterlichen Architektur- und Kunstdenkmäler
des Cantons Thurgau, J. R. Rahn, 1899. |
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Schloss Weinfelden
nach H. Stähelin, 1853
Quelle
Die mittelalterlichen Architektur- und Kunstdenkmäler
des Cantons Thurgau, J. R. Rahn, 1899. |