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Kloster Töss
Das Dominikanerinnenkloster Töss wurde 1233
durch die Grafen Hartmann IV. und V. von Kyburg
gegründet. Das Stift erfreute sich starker
Frequenz aus dem Adel und der städtischen Bürgerschaft;
es zählte zuweilen über 100 Nonnen. Die
Nonne Elsbeth Stagel, die 1360 starb, schrieb ein
Buch über das Leben der Schwestern von Töss
mit biografischen Mitteilungen über 37 Klosterfrauen
aus der Zeit von 1250 bis 1350. 1525 wurde das Koster
aufgehoben, das Klostergut ging an den Staat über,
der daraus ein Amt machte. 1798 wurde das Amt aufgehoben,
ein Teil der Güter verkauft. 1833 erwarb Heinrich
Rieter, die Klostergebäude und richtete darin
die Maschienenfabrik ein, die alten Gebäude
wurden nach und nach abgebrochen. Quelle
Neue und vollständige Topographie der Eydgnossschaft,
von David Herrliberger, 1754. |