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Schloss Sonnenberg
um 1754, nach einem Kupferstich von David Herrliberger.
Schloss und Gerichtsherrschaft Sonnenberg war Sitz
der reichenauischen Dienstleuten von Sonnenberg.
1407 wurde das Schloss durch die Appenzeller, 1444
durch die Schwyzer geplündert und verbrannt.
1542 befand sich Sonnenberg im Besitz des Ulrich
von Breiten-Landenberg zu Altenklingen. 1561 ging
es an Hans Gutensohn von St. Gallen über, Thomas
Gutensohn verkaufte die Herrschaft 1585 an Jost
Zollikofer von St. Gallen. Dieser baute nach dem
Brand von 1596 die heutigen Schlossgebäude.
Sein Sohn Kaspar verkaufte das Besitztum 1638 an
Konrad von Beroldingen.
Quelle
Das ehemalige Frauenkloster Tänikon im Thurgau,
von J. R. Rahn, 1906. |