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Romainmôtier
Obschon über die Ableitung des Namens und die
Zeit der Klostergründung auch andere Ansichten
bestehen, kann angenommen werden, dass Romainmôtier
um die Mitte des 5. Jahrhunderts vom hl. Romanus,
dem Gründer der Abtei St. Claude, gestiftet
und nach ihm benannt wurde. Möglicherweise
wurde es durch einen Alamanneneinfall zerstört,
aber um 636 von Herzog Chramnelenus, der Mönche
von Luxueil dahin berief, neugebaut. Unter Abt Mayeul
begann der Bau der heutigen Kirche, der erst unter
der Regierung des Abtes Odilo, gestorben 1048, beendet
und unter Abt Hugo, gestorben 1109, durch den Bau
eines Vorhofes vervollständigt wurde.
Quelle
Die Alte Schweiz - Stadtbilder, Baukunst und Handwerk,
von Arthur und Maria Weese, 1925. |