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Schloss Roggwil
Als die Eidgenossen 1460 den Thurgau erobert hatten,
blieb Roggwil unter der Hoheit des Abtes von St.
Gallen. Zunächst wohnten bis 1578 die Mötteli
von Rappenstein auf dem Schloss, welches 1517 als
Freisitz mit Gerichtsbarkeit innerhalb des Bruggrabens
erklärt wurde. Dann folgten bis etwa 1650 die
Studer von Winterthur, von denen der Sitz durch
heirat an die Familie von Bernhausen zu Hagenwil
und 1735 an die von Eichbeck kam.
Quelle
Neue und vollständige Topographie der Eydgnossschaft,
von David Herrliberger, 1773. |