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Kigi-Klösterli
Kleines Kapuzienerkloster, in einem tief in den
Körper des Rigi eingesenkten Trichter, in dem
die Rigiaa entspringt. Die Sennen des Rigiberges
erbauten sich zur Feier eines sonntäglichen
Gottesdienstes an dieser Stelle auf Anraten des
Kirchenvogtes und Ratsherren J. S. Zay in Arth 1689
eine Kapelle, worauf Zay selbst noch ein kleines
Haus für die Väter Kapuziner erstellen
liess, die aus dem Kloster Arth alle Sonn- und Feiertage
hier hinauf kamen. Der päpstliche Nuntius weihte
diese Kapelle 1700 zu Ehren Maria zum Schnee ein.
Die Zahl der hierher pilgernden Wallfahrer vermehrte
sich derart, dass man 1716-1719 eine neue grössere
Kapelle erbaute.
Quelle
Zürcher Taschenbuch, 1914 |