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Kloster Rheinau
Der Überlieferung zufolge ist die auf einer
Rheininsel liegende Benediktinerabtei 778 durch
das Herzogengeschlecht der Welfen gegründet
worden. Im neunten Jahrhundert soll der irische
Wandermönch Fintan eingemauert in eine Zelle
auf der Insel ein asketisches Leben geführt
haben. 1446 wurde sein angebliches Grab gefunden,
welches in der Klosterkirche mit einem reich bebilderten,
sarkophagähnlichen Grabmal gekennzeichnet ist.
Die urkundlich und archäologisch einwandfrei
belegte Geschichte der Benediktinerabtei beginnt
erst zu Anfang des zweiten Jahrtausends.
Quelle
Neue und vollständige Topographie der Eydgnossschaft,
von David Herrliberger, 1754. |