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Schloss Ramstein
Zu Zeit Kaiser Albrechts I. hielten die Ramsteiner
zu diesem gegen den Bischof von Basel, was zur Zerstörung
der Burg Ramstein durch die Basler 1303 führte.
Dies gab den Anlass zur Erbauung der Feste Gilgenberg
durch die freiherrliche Linie. Die Edelknechte sassen
auf dem wieder aufgebauten Ramstein. Der Edelknecht
Christoph von Ramstein verkaufte dann 1518 Ramstein
mit dem Dorfe Bretzwil an Basel. Nach erwerb durch
die Stadt diente das Schloss bis 1668 dem Landvogt
zur Wohnung, dann vereinigte man diese Herrschaft
zuerst mit dem Amt Liestal und 1673 mit dem Amt
Waldenburg. 1798 verkaufte man Schloss und Sennhaus.
Während aber die Meiereigebäude wieder
neu aufgeführt wurden, liess man das Schloss
verfallen, so dass jetzt nur noch spärliche
Überreste davon zu erblicken sind.
Quelle
Neue und vollständige Topographie der Eydgnossschaft,
von David Herrliberger, 1754. |