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Neunkirch
Zur Zeit des Konstanzer Konzils 1415 liess sich
das Städtchen seine Rechte durch Kaiser Sigismund
bestätigen. Die erste Nachricht vom Schloss
zu Neunkirch stammt von 1436. Absteigequartier des
Bischofs war bis dahin der Kelnhof. Während
des Schwabenkrieges erhielt Neunkirch eine eidgenössische
Besatzung. Während der Reformationswirren verkaufte
der Bischof die Stadt samt Ober- und Unterhallau
an Schaffhausen. Neunkirch wurde nun Sitz einer
Obervogtei, 1659 einer Landvogtei.
Quelle
Topographia Helvetiae, Rhaetiae, et Valesiae, von
Matthaeum Merian, 1642. |