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Bad Meltingen
Nach dem Übergang der Herrschaft Gilgenberg
an Solothurn um 1527 begann man sich jenseits des
Juras für das heilkräftige Wasser zu interessieren.
Schuld am guten Ruf, war nicht nur die Wirkung des
im Wasser enthaltenen Kupfers, Schwefels und Eisens
gegen müde Glieder, schlechte Verdauung und
schwache Nerven, sondern auch die seltene Eigenschaft,
der weiblichen Fruchtbarkeit besonders förderlich
gewesen zu sein. Das Bad wurde vom bekannten Haus
zur zwar besonders stilvollen, aber sonst gewöhnlichen
Dorfwirtschaft. Quelle
Neue und vollständige Topographie der Eydgnossschaft,
von David Herrliberger, 1773. |