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Kloster Mariastein
Ehemaliges Benediktinerkloster, zweitgrösster
Wallfahrtsort der Schweiz. Die Kirche ist eine der
schönsten der Schweiz. Der Hochaltar ist ein
Geschenk Ludwig XIV., die Kanzel ein Geschenk des
Abtes Gerold Heim von Muri. Das Kloster blühte
bis zur Revolution. Am 8. März 1798 erstand
in Mariastein der Freiheitsbaum; die Mönche
wurden vertrieben, die Besitzungen verkauft, das
Kloster beinahe zerstört. 1804 konnten aber
die Mönche wieder zurückkehren, renovierten
das Kloster, gründeten wiederum die Klosterschule.
Am 18. September 1874 beschloss der solothurnische
Kantonsrat die Aufhebung. Bibliothek und Archiv
kamen nach Solothurn, die Kostbarkeiten teilweise
ins dortige Museum. 1970/71 wurde das Kloster Mariastein
vom Kanton Solothurn staatsrechtlich wiederhergestellt
und die Klosteranlage wurde einer baulichen Gesamterneuerung
unterzogen. Quelle
Neue und vollständige Topographie der Eydgnossschaft,
von David Herrliberger, 1754. |
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Kloster Mariastein
Quelle
Neue und vollständige Topographie der Eydgnossschaft,
von David Herrliberger, 1754. |
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Kloster Mariastein
Quelle
Neue und vollständige Topographie der Eydgnossschaft,
von David Herrliberger, 1754. |