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Schloss Kyburg
Die auf einem Hügelsporn über der Töss
thronende Burg wird 1027 erstmals erwähnt.
Hartmann von Dillingen gelangte durch Heirat in
den Besitz der Güter und der Burg, baute beides
aus und nannte sich nach dem neuen Sitz Graf von
Kyburg. Nach dem Tod des letzten Kyburgers 1264
sicherte sich Rudolf von Habsburg das Erbe. Nach
seiner Wahl zum deutschen König sollen sogar
die Reichskleinodien auf der Burg verwahrt worden
sein. Die Habsburger verlagerten ihr Interesse später
nach Osten, so dass im 15. Jahrhundert die Stadt
Zürich durch Kauf in den Besitz der Grafschaft
gelangte, die sie als Landvogtei verwaltete. Bis
1798 amteten vornehme Zürcher Bürger jeweils
für sechs Jahre auf der Kyburg als Vogt, hielten
Gericht und trieben die Abgaben ein.
Quelle
Topographia Helvetiae, Rhaetiae, et Valesiae, von
Matthaeum Merian, 1642. |
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Schloss Kyburg
Quelle
Neue und vollständige Topographie der Eydgnossschaft,
von David Herrliberger, 1754. |