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Kloster Gottstatt
Prämonstratenserabtei, die als gräflich-nidauisches
Hauskloster von Graf Rudolf I. von Neuenburg-Nidau
gegründet wurde. Um 1260 wird das Kloster,
das auch von Verwandten und Bekannten des Stifters
Vergabungen erhielt bezogen. Gottstatt ist die Grabstätte
der Grafen Rudolf I. -III. von Nidau, sowie einer
Anzahl ihrer Verwandten. Das Kloster blieb bis zur
Reformation bestehen. Aber schon 1482 fand sich
der Rat von Bern veranlasst, gegen skandalöse
Missbräuche des Abtes und der Mönche einzuschreiten.
Bei der Reformation überfielen 60 Bauern das
Kloster; 1528 kamen seine Güter samt den Kirchenschätzen
an Bern. Die Domäne wurde fortan durch einen
Schaffner verwaltet.
Quelle
Neue und vollständige Topographie der Eydgnossschaft,
von David Herrliberger, 1754. |