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Schloss Gottlieben
(Johann Jakob Holzhalb, 1692)
1251 baute Bischof Eberhard II. von Waldburg infolge
schlechten Einvernehmens mit der Stadt Konstanz
in Gottlieben eine Burg und schlug eine Brücke
über den Rhein, deren Unterhalt sich aber bald
nicht mehr lohnte. Ulrich III. Pfefferhart versträkte
die Befestigung der Burg. Als Johann IV. sich durch
zweideutiges Verhalten bei der Belagerung von Zürich
1352 die Ungnade des österreichischen Landvogts
im Thurgau zugezogen hatte und nicht mehr in Gottlieben
zu residieren wagte, überfiel Ritter Konrad
von Homburg 1355 Gottlieben und steckte es in Brand.
Unter Otto IV. von Sonnenberg mag das Wohngebäude
der Burg die Gestalt bekommen haben, die es bis
zum Umbau von 1837 behielt.
Quelle
Die mittelalterlichen Architektur- und Kunstdenkmäler
des Cantons Thurgau, J. R. Rahn, 1899. |