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Schloss Birseck
Als ältesten Besitzer der Burg nennen die Quellen
die Grafen von Froburg. 1245 ging die Burg in den
Besitz des Hochstifts Basel über. Die Basler
Fürstbischöfe machten sie zum Sitz eines
Amtmanns, der die Herrschaft Birseck verwaltete.
Sie selber hielten sich hier häufig tageweise
auf. Durch das Erdbeben von 1356 wurde sie teilweise
zerstört. 1373-1435 war sie an die von Ramstein
verpfändet, im Laufe des Bauernkriegs von 1525
vorübergehend durch Basler besetzt. Während
der Gegenreformation hielt sich der Bischof von
Basel häufig auf der Burg auf. Hier nahm er
auch Zuflucht, als er sich während des Dreissigjährigen
Krieges in seiner Residenz Pruntrut nicht sicher
genug fühlte. Im 18. Jahrhundert wurde das
Schloss so baufällig, dass der fürstbischöfliche
Landvogt 1763 seinen Sitz ins Dorf Arlesheim verlegte.
Seither ist die Burg unbewohnt. 1793 setzten Bauern
sie in Brand.
Quelle
Neue und vollständige Topographie der Eydgnossschaft,
von David Herrliberger, 1754. |